Zwei linke Füße

Zwei linke Füße. Eine universelle Ausrede. Der Notausgang aus jeder Situation, die auch nur im Entferntesten nach rhythmischer Bewegung aussieht. Er ist das Schutzschild gegen Hochzeiten, Partys und die leise Ahnung, dass Bewegung zu Musik vielleicht doch Spaß machen könnte.

Aber was, wenn ich euch sage, dass diese „zwei linken Füße“ die größte Lüge sind, die wir uns selbst erzählen? Und was, wenn ich euch beweise, dass jeder (ja, auch du mit deinen vermeintlich unkoordinierten Gliedmaßen) nicht nur tanzen, sondern diesen Tanz sogar malen kann?

Ich bin hier, um eine wilde Theorie aufzustellen: Die Angst vor den „zwei linken Füßen“ auf der Tanzfläche ist die Zwillingsschwester der Angst vor den „zwei linken Händen“ vor einer leeren Leinwand. Beides ist die Furcht vor dem falschen Schritt, dem falschen Strich. Und bei beidem ist die Lösung dieselbe: Einfach mal machen!

Als Beweisstück A und B präsentiere ich heute meine neuesten Werke. Nennen wir sie: „Therapie für zwei linke Füße“.

Der sonnengelbe Flirt (alias: Rumba für ganz normale Füße)

Schaut euch dieses sonnige Ding an! Das Gelb schreit förmlich „Gute Laune!“, die blauen Punkte an der Seite jubeln wie ein kleines, enthusiastisches Publikum. Und in der Mitte? Eine geheime Schatzkarte, die selbst zwei linke Füße entziffern können. Das ist der Rumba-Grundschritt.

Zwei linke Füße (Rumba)

Es ist ein langsamer, sinnlicher Flirt mit der Schwerkraft. Als ich das gemalt habe, habe ich gemerkt: Jeden Pinselstrich, den ich für die Pfeile gesetzt habe, hat mein Fuß im Kopf mitgetanzt. Es ist, als würde man die Choreografie direkt ins Gehirn malen. So einfach, dass es fast schon Betrug ist!

Das feuerrote Energiebündel (alias: Jive für alle, deren Füße nur so tun als ob)

Und jetzt zum kompletten Kontrastprogramm! Das ist kein entspanntes Rot, das ist ein „Ich-habe-drei-Espresso-getrunken-und-könnte-einen-Bären-jagen“-Rot. Perfekt für den Jive!

Zwei linke Füße (Jive)

Seht ihr die Schritte? „Rück-Platz, Wech-sel-schritt, Wech-sel-schritt!“ Das ist kein Flirt mehr, das ist ein fröhlicher Zappel-Anfall zu Rock’n’Roll-Musik. Die weißen Fußabdrücke sind wie kleine Geister der vorherigen Bewegung. Und die Kringel im Hintergrund? Das ist die wissenschaftlich exakte Darstellung des Geräuschs, das dein Gehirn macht, während du versuchst, deine zwei linken Füße zu sortieren: „Wiuwiuwiu-HILFE-wiuwiu-SPASS!“

Warum deine zwei linken Füße eine Ausrede sind

Diese Bilder sind für mich der Beweis: Die Angst vor dem falschen Schritt ist genau dieselbe wie die Angst vor dem falschen Pinselstrich. Und die Lösung ist in beiden Fällen identisch: Einfach machen!

Niemand erwartet, dass du der nächste Picasso oder „Let’s Dance“-Gewinner wirst. Aber ich verspreche dir eins: In dem Moment, in dem du aufhörst, über das Ergebnis nachzudenken, und anfängst, den Prozess zu genießen (das Mischen der Farben, das Gefühl der Musik im Bauch), in diesem Moment passiert Magie.

Also, hier ist deine Herausforderung: Schnapp dir entweder einen Pinsel und beweise deinen „zwei linken Händen“, dass sie doch malen können, oder dreh die Musik auf und zeig deinen „zwei linken Füßen“, dass sie sich doch im Takt bewegen können.

Das Schlimmste, was passieren kann? Du lachst über dich selbst. Und mal ehrlich, gibt es einen besseren Weg, um zwei linke Füße zu heilen?

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Jan Hirscher

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