ANESTHESIA

ANESTHESIA

​Leute, haltet eure Propofol-Spritzen fest. Ich habe mal wieder den Stift geschwungen, aber diesmal ist dabei kein normales Bild herausgekommen, sondern direkt ein ganzer Haufen Spielkarten. Ja, richtig gehört. Ich präsentiere euch stolz (und mit leichten Augenringen): ANESTHESIA – Prototyp 24.0.

Anesthesia

​Warum 24.0? Weil die ersten 23 Versuche vermutlich tödlich geendet hätten. Aber jetzt steht das Ding. Es ist eine kardiologische Stress-Simulation. Klingt kompliziert? Ist es nicht. Es geht eigentlich nur darum, den Dienst zu überleben, ohne dass der Chefarzt euch feuert.

​Der Held im grünen Kittel

Chirurg

​Natürlich musste ich das Ganze passend illustrieren. Schaut euch diesen Kollegen hier an. Er strahlt genau die Art von vertrauenserweckender Kompetenz aus, die man sich wünscht, kurz bevor das Licht ausgeht. Oder ist das einfach nur Wahnsinn in seinen Augen? Ich bin mir selbst nicht sicher.

​Im Spiel seid ihr genau dieser Typ (oder sein Kollege). Ihr startet voller Energie, „Im Dienst“. Aber wehe, euch gehen die Medikamente aus. Dann dreht ihr eure Karte um und seid offiziell „Übermüdet“. Und glaubt mir, im Krankenhaus-Alltag dieses Spiels wollt ihr nicht übermüdet sein.

​Der Albtraum eines jeden Anästhesisten

​Das Herzstück des Spiels ist diese wunderschöne Karte hier. Ich nenne sie liebevoll den „Ups, er ist wach“-Moment.

​Wenn ihr diese Karte zieht, bricht Panik aus. Die Augen quellen hervor, der Tubus wackelt und ihr braucht dringend ein Hypnotikum. Habt ihr keins? Tja, Pech gehabt. Das kostet euch ein Leben. Das Spielprinzip ist herrlich gemein: Ihr könnt Probleme (also wache Patienten) zwar kurzzeitig verdrängen, indem ihr sie unter den Nachziehstapel schiebt, aber wie im echten Leben kommt der ganze Stress am Ende geballt zurück.

Patient wacht auf

​Kaffee, Chaos und Defibrillatoren

​Ich habe versucht, den ganz normalen Wahnsinn in Kartenform zu pressen. Es gibt Karten für Kaffee (heilt alles, logisch), Chaos-Anrufe, die eure Pläne durcheinanderbringen, und natürlich den Defibrillator für den absoluten Notfall.

​Mein persönliches Highlight beim Zeichnen war aber definitiv die Dormicum-Karte für den kompletten Filmriss beim Mitspieler oder die Oberarzt-Visite, bei der man sich heimlich die nächste Karte anschauen darf.

​Fazit: Wer steht als Letzter?

​Das Ziel von meinem Kartenspiel Anesthesia ist simpel: „Last Man Standing“. Wer als letzter noch nicht gefeuert wurde und noch mindestens ein Leben hat, gewinnt.

​Ich bin gespannt, wie der Prototyp bei den ersten Testrunden ankommt. Wenn ihr Lust habt, euch gegenseitig zu sedieren und mit medizinischen Fachbegriffen um euch zu werfen, die ihr gar nicht versteht, dann druckt euch die nachvolgenden Dokument aus, schneidet sie zurecht und spielt los.

​Wie gefällt euch der Zeichenstil der Karten? Zu gruselig oder genau der richtige Wahnsinn? Schreibt es mir.

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Mein Stil Jan Hirscher